Archiv der Kategorie: 07 // UNTERWEGS

MUSIC // 25.04.10 Domingo Club Open-Air PICS

Sonntag, 25/04/2010

Südbrücke

MUSIC_RAUCHERECKE, DIRK MIDDELDORF…

Domingo Club Facebook: www.facebook.com/domingoclub

Advertisements

PEOPLE // Ehrenfeld

DSC01225Sonja // 26

getroffen: in Ehrenfeld an einem Mittwoch
Beruf: Heilerziehungspflegerin
Lieblingsveedel. Ehrenfeld
Wo trifft man dich oft an? Underground
Was ist die bestes Party der Stadt? Getaddicted, Trash Pop
Diese Stadt braucht mehr? Freigeister
Köln braucht nicht? Pro Köln
Welche Musik hörst du am liebsten? Rock, Indie, Ska
Deine Talente? Quatschen.
Deine Abgründe? Quatschen… manchmal eben zuviel.
Was treibt dich an – was ist dein Motor? Das Leben!

stripes

PEOPLE // Agnesviertel

DSC01227Andreas // 30

getroffen: im Agnesviertel an einem Mittwoch
Beruf: UPS Driver
Lieblingsveedel. Ehrenstraße
Wo trifft man dich oft an? Underground, Artheater, Hotel Lux
Was ist die beste Party der Stadt? Karneval
Diese Stadt braucht mehr? Graffiti
Köln braucht nicht? Arrogante Shopping-Victims
Welche Musik hörst du am liebsten? Gute
Deine Talente? Man vertraut mir.
Deine Abgründe? Ich kann die Klappe nicht halten.
Was treibt dich an – Was ist dein Motor? Weiß nicht, aber läuft wie geschmiert.
Kontaktkultur. Reden, Reden, Reden.

stripes

PEOPLE // Agnesviertel

DSC01234Leandra // 18

getroffen: Trödelmarkt, Alte Feuerwache an einem Sonntag
Beruf: Schülerin
Lieblingsveedel: Lindenthal, Innenstadt
Wo trifft man dich oft an? Halle Tor 2, Stadtgarten, Starbucks
Was ist die beste Party der Stadt? Art of House, Candy Shop
Diese Stadt braucht mehr? Skateplätze, Secondhand-Shops
Köln braucht nicht? Pro Köln
Welche Musik hörst du am liebsten? Alternative, British Rock, Elektro
Deine Talente? Offenheit, tanzen, Promiwissen
Deine Abgründe? Meine Naivität und ich bin chaotisch
Was treibt dich an – Was ist dein Motor? Leute zu treffen und nicht in der Wohnung zu vergammeln.
Kontaktkultur. Flohmarkt, feiern gehen

stripes

PEOPLE // Agnesviertel

DSC01217Christoph // 28

getroffen im: Agnesviertel an einem Sonntag
Beruf: Heilerziehungspfleger
Lieblingsveedel: Mülheim
Wo trifft man dich oft an? Limes, Sonic, Sunshinebar, KAW
Diese Stadt braucht mehr? Autonome Zentren, Bauwagenplätze
Köln braucht nicht? Bürohäuser, Glaspaläste, Sicherheit, Überwachung
Welche Musik hörst du am liebsten? Punk/ HC, Russische Musik
Deine Talente? Schrauben
Deine Abgründe? Soziale Phobie
Kontaktkultur. In der Küche sitzen und mit Freunden etwas trinken.
Was treibt dich an – Was ist dein Motor? Freunde, Musik, Freizeit

stripes


PEOPLE // Ehrenfeld

DSC01190 Johanna // 27

getroffen in: Köln-Ehrenfeld an einem Dienstag
Beruf:
Gesundheits- & Krankenpflegerin
Lieblingsveedel:
Ehrenfeld
Wo triff man dich oft an?
Krua Thai, Belgisches Viertel
Was ist die beste Party der Stadt?
Rhythmusgymnastik
Diese Stadt braucht mehr?
Parkplätze
Köln braucht nicht?
Pro Köln, Coolness
Welche Musik hörst du am liebsten?
Swing, Jazz, Rock
Deine Talente?
Lächeln, kickern
Deine Abgründe? Meinen Einkauf von hübschen Verpackungen beeinflussen zu lassen.
Kontaktkultur. Kaffeetrinken, ein gutes Frühstück
Dein nächstes Ziel? Eine berufliche Veränderung

stripes

PRIVATPARTYCHECK // Friesenstraße 54-56

privatpartycheck1

Horrorfilm – Connaisseure wissen sehr genau darüber Bescheid, dass man die Geister der Vergangenheit keineswegs mit dem Einzug einer freundlichen Kleinfamilie aus ihrem alten Domizil vertreiben kann – die Aura ist und bleibt die alte. Wie also hat man sich eine WG-Abrissparty vorzustellen, die in einem ehemaligen Puff situiert ist…? Richtig! Laut, wild, verschwitzt, versoffen und schamlos.

Wer die Nacht von Freitag auf Samstag im ehemaligen Hotel Lotte im Friesenviertel verbracht hat, kam in den Genuss einer Privatparty der Art, wie sie das clubverwöhnte und Ordnungsamt-terrorisierte Köln selten erleben darf: Unter dem Motto » Schluss mit lustig – alles muss raus! « feierten 6 ½ Bewohner auf 5 Etagen in 2 benachbarten Häusern ihren baldigen Auszug. Und kamen dabei auf Besucherzahlen in schwindelerregenden Höhen, die dem amerikanischen Türsteher in Hells-Angel-Optik triftige Gründe für ihr Aufkreuzen liefern durften.

Auch weiterhin wurde die Kreativität der Partygäste gefordert, denn außer dem üblichen promiskuitiven und polytoxikomanen Fetentreiben mit drei brüllend laut beschallten Floors und hübschen Visuals zwischen Balsamicoflaschen und Gewürzmühlen gab es auch einen eigendynamischen Kunsttherapie-Raum in den oberen
Gemächern. Dessen ehemals weiße Wände überraschten nämlich sogar seinen Bewohner nach eigenen Angaben nach einer nur halbstündigen Abwesenheit mit expressionistischen Schmieragen von allerlei Partybesuchern mit Drang zur
Reviermarkierung. Nicht zuletzt wäre noch das Bild für die Götter zu erwähnen, welches sich beim Ausblick in den Innenhof aus jeweils einem der beiden kontaminierten Gebäuden ergab: Wer noch irgendwie geradeaus blicken konnte, hatte nämlich die seltene Gelegenheit, den fröhlich hüpfenden Feierkollegen gegenüber auf allen Stockwerken durch beschlagene Scheiben zuzuwinken. Wenn das mal kein absolutes Horrorszenario für Kölns Spießernachbartum bot…?

GLEICH - Ausgabe 01 (Juni 2008)_RZ.indd

Text & Fotos: © by Irène Kwong für GLEICH