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KLANGKONTROLLE // Griesgram

13/11/2009 · Kommentar schreiben

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Review: Senta Best ◊  senta@gleich-magazin.de

Griesgram

„Mit dem Mut der Verzweiflung”

VÖ: 2009
Website: www.myspace.com/griesgramrockt

Ui, schon nach den ersten drei Griesgram-Sekunden ist der gute alte Herr Punkrock wieder da. Grinst mir samt Kippe und Bier ins Gesicht, als wäre er nie weg gewesen. Spätestens nachdem der rotzige Gesang einsetzt, hebe ich mitsamt der 15-Jahre-Rückwärtsmaschine ab – und fühl mich dabei noch nicht mal unwohl!
„Mit dem Mut der Verzweiflung“ hat Malte von Griesgram alle Hindernisse überwunden, an denen diese Platte fast gescheitert wäre.  Und genau so hat er das gute Stück dann passender Weise gleich genannt.
An ihrem Debüt schraubten er und die beiden anderen Griesgrams jahrelang herum, so lange bis keins der Bandmitglieder mehr in der gleichen Stadt wohnte und das Projekt „Veröffentlichung“ in immer weitere Ferne rückte. Letztlich haben sie doch sich, ihre letzte Kohle und all den verzweifelten Mut noch zusammen raffen können und das Ding durchgezogen. Die Aufnahmen entstanden in diversen Proberäumen in Neuwied, Köln, Bonn, Hamburg und ziemlich wahrscheinlich war das extrem stressig und umständlich, aber sicher auch gut und genau richtig so. Denn „Mit dem Mut der Verzweiflung“ klingt sowohl textlich, als auch stimmlich und musikalisch genau so rotzig, wie eine deutsche Punkrockscheibe zu klingen hat – nur zwei bis drei Kilo abwechslungs- und ideenreicher! Und wer weiß, ob die Songs unter „normalen“ Umständen überhaupt so perfekt unperfekt klingen würden?
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass es gleich regnet und sich die alten „Ton Steine Scherben“-Platten noch in irgendeiner Kiste wiederfinden lassen … und dass der Mut der ehemals Verzweifelten auch ebenbürtig honoriert wird,. Also, auf in die Rückwärtsmaschine: www.myspace.com/griesgramrockt!

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PARTY // TREIBSTOFF KLUB mit Italoboyz, Mike Shannon & Residents

28/10/2009 · Kommentar schreiben

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FASHION, FOTOS & FEIERN // la réstistance

27/10/2009 · Kommentar schreiben

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flyer

Nach dem gelungenen Auftakt des Fashion-Clubbing-Hybriden „la résistance“  Mitte diesen Jahres, dürfen sich alle Indiemusik- und Modefotografieinteressierten freuen und sind an diesem Freitag offiziell aufgefordert, im Club mit der linienkonformen Farbstimmung, die Fäuste zum Wiederstand gegen die Einfalt der Partyszene und Stillosigkeit der Partycrowd in die Luft zu recken.
Gute Revoltentunes von Caulfield, Damned Dan und Fuschl Dynamite! gemeinsam mit Modefotografien junger Kölner Designer von Oliver Klobes – viva la revolution…

30/10/209
la résitance

ab 22 Uhr
Red Cat Lounge
Luxemburger Str. 60
50674 Köln
Website: la résitance

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Kategorien: 01 // FASHION · 02 // MUSIK
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KLANGKONTROLLE // Shareholder Tom

26/10/2009 · Kommentar schreiben

Banner_KlangkontrolleReview: Senta Best ◊  senta@gleich-magazin.de

Shareholder TomShareholder Tom

„Emotional Value”
Soulplex R/Groove Attack
VÖ: 02.10.09
www.myspace.com/shareholdertom

Zugegeben, ich bin nicht gerade der hochkarätigste Spezialist in Sachen funky Beats, Reggae und Hip Hop. Aber Toleranz muss ja erstmal bewiesen werden, Kölner Künstler gehören gefördert und überhaupt…
Also versuche ich mich im Rahmen meiner begrenzten Möglichkeiten am Debüt von Shareholder Tom.  Und bin erschreckender Weise einigermaßen begeistert. Hinter dem Bandnamen verbirgt sich der Kölner Produzent Thomas Berghaus. Dieser hat sich, so klingt es jedenfalls, eben mal lockerflockige Songs aus der Hüfte geschneidert, ein paar Leute vors Mikrofon gestellt und heraus kam: ein wunderbares und abwechslungsreiches Album mit dem Namen „Emotional Value“. Bei einem schüchternen Blick ins Booklet fällt auf, dass Berghaus nicht nur Produzent ist, sondern auch so gut wie jedes Instrument spielt, welches auf „Emotional Value“ zu hören ist. Wie gemein ist das denn? Unsereins kann grade mal die Play-Taste bedienen und andernorts spielt man multiinstrumental die Tonleiter fließend hoch und runter. Das ist mehr als eine Frechheit. Trotzdem: „Danke für die Songs!“

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Kategorien: 02 // MUSIK
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KLANGKONTROLLE // The Black Heart Procession

26/10/2009 · Kommentar schreiben

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Review: Senta Best ◊ senta@gleich-magazin.de

The Black Heart Procession

„Six”
Temporary/Cargo Records
VÖ: 09.10.2009

Sind Wutausbrüche, Prügeleien oder gar Tränen nötig, wenn man einer Band an den Kopf wirft, dass sie sich in all den Jahren überhaupt nicht verändert hat? Kommt wohl drauf an. Bei den Düstermännern von The Black Heart Procession wären Beschwerden dieser Art völlig unangebracht. Die Männer aus Kalifornien scheißen völlig zu Recht auf Trends wie den der 80er Jahre, schrille New-Wave-Elektro-Einflüsse oder nervige Hippie-Experimente. Dies ist wohl auch der Grund dafür, dass die Band seit 12 Jahren schon, in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen, wunderbare und völlig besondere Platten veröffentlichen, die leider (oder auch glücklicherweise?) keine Sau kennt.

Der verträumt-schaurige Sound, der zwischen verspielten Klavier-, sanften Geigen- und rockigen Gitarrenklängen pendelt, diese gekonnt miteinander verbindet und dabei trotzdem in jeder Hinsicht düster und schleppend bleibt, ist unverkennbar – und schleicht sich unauffällig-langsam in die Herzen der Hörer. Die besondere Stimmung kommt nicht nur durch verträumte Instrumentenparts, sondern vor allem durch den dunklen zweistimmigen, teils verzerrten Gesang zustande.

Einflüsse von Bands wie Three Mile Pilot oder The Album Leaf sind nicht weg zu diskutieren. Das bleibt wohl nicht aus, wo doch in allen Bands hin und wieder diverse Mitglieder hin- und her getauscht wurden. Auch Vergleiche zu Nick Cave werden immer wieder laut. Berechtigterweise. Dass im Zusammenhang mit The Black Heart Procession öfters mal der Name Calexico fällt, ist jedoch irgendwie unpassend, Calexico ohne Bläser, hä? Nachvollziehbar wird das Ganze erst, wenn man bedenkt, dass Vergleiche im Bereich „Wüstenrock“ – oder wie auch immer man diesen Sound nennen will – eben extrem schwierig sind. Und wenn eine Band eine solche Einzigartigkeit für sich beansprucht, muss sie eben mit den „Folgen“ klarkommen. Wutausbruch =  extrem unangebracht.

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Kategorien: 02 // MUSIK
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23/10/09 Konzert: ARCHIVE

15/10/2009 · Kommentar schreiben

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fr ♦ 23/10/09

ARCHIVE ♦ e-werk ♦ konzert
Eine der zu Unrecht verkanntesten Bands der letzten Jahrzehnte! Archive haben schon diverse Alben auf Lager, alle so unverschämt gut, dass man sich kaum entscheiden mag. Und doch: „Controlling Crowds“ ist schon das beste! Unbedingt reinhören.  (Und dann natürlich hingehen)

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Kategorien: 02 // MUSIK

INTERVIEW // Werle & Stankowski

10/08/2009 · Kommentar schreiben

johannstankowski
Interview: Dennis Bigell / Foto: Andrea Erismann

»Du kannst ja nicht die Leiche ficken bis alles auseinander fällt!« Nach vier überaus erfolgreichen Jahren geben Werle & Stankowski unerwartet ihre Auflösung bekannt. Wir trafen Johann Ende Januar vor dem Abschiedskonzert im Subway und führten ein letztes Interview.

Auf der Myspace-Seite steht, dass ihr keine Lust mehr auf Konsens und Diskurs habt. Soll heißen…?
Wir haben jetzt 4 Jahre gespielt und das war auch ein fruchtbares Projekt, das uns total Bock gemacht hat, aber man kann sich ja nicht ewig in einem Konsensuniversum aufhalten.

Alles nur Konsens?

Nein! Bei Werle & Stankowski waren es etwa 80 %, bei denen wir beide mitgegangen sind und der Rest war auch harte Kompromissarbeit. Simon macht jetzt Techno und damit habe ich mal einfach nichts zu tun. Wir wollen uns jetzt verwirklichen und das machen, was jeder selbst will.

Und was gab Anlass zum Diskurs?
Es war schon gleichberechtigt, aber Simon ist ja auf seinem Gebiet ein Maestro und da würde mir im Traum nicht einfallen ihn beschneiden zu wollen. Er hat ja durch seine Setups, seine Arrangements viel für das Gesicht unserer Musik getan. So komplexe Beats, die Sets halt, der Sound. Das ist unnormal! Selbst bei so aktuellen Dance- und Elektroproduktionen sehe ich nur wenig was an Simon ran kommt.

Wie hat eure Zusammenarbeit damals eigentlich begonnen?

2004 hatte ich hier und da Sologigs und Simon ist dann dazugekommen um die Beats zu machen. Die Leute nahmen das direkt sehr euphorisch an und wir sind dann relativ schnell auf eine supportende Welle gestoßen, wir mussten gar nicht so im Kleinkosmos spielen und waren somit ziemlich schnell auf einem für uns schönen Level.

Wodurch Virgin (EMI) ziemlich schnell auf euch aufmerksam wurde und auch sofort unter Vertrag genommen hat. ..
Ja, wir dachten, boah das ist ja unglaublich! Wir hatten ja nie vor, damit so durchzustarten. Da waren grade Mattafix oder Gnarls Barkley aktuell. Also viele solcher halbelektronischer Duos.Und sie wollten mit uns auch so ein riesen Ding aufziehen. Durch die Musikkrise ist Virgin dann handlungsunfähig geworden und wir sind da genau mit unserer Platte reingekommen. Durch ihren Quasitod sind wir jetzt wieder frei und machen nun das, wozu wir wirklich Lust haben.

Es wurde euch angeboten in China zu spielen. Warum hat es nie geklappt?
Ja, dreimal schon. Es wäre auch fast dazu gekommen, aber beim ersten Mal ist Jeans Team vorgezogen worden, was aber weniger an uns als an der Präferenz des chinesischen Goethe Instituts lag. Und beim zweiten Mal letztes Jahr im Oktober, kam mein Kind zur Welt. Das war mir dann doch wichtiger!
Zuletzt hat mich Philipp Grefer nochmals für diesen Sommer angesprochen. Da musste ich ihm leider sagen, dass es kein Werle & Stankowski mehr geben wird. Du kannst ja nicht die Leiche ficken bis alles auseinanderfällt! Man muss ja auch so cool sein und einen Schlussstrich ziehen. Egal wie schön es mit China auch wäre. Jetzt, so eine Hardcorewoche mit W&S, die es ja eigentlich nicht mehr gibt, in einer total überzivilisierten Amokstadt?! Ich finde, das ist nicht so richtig machbar. Man muss aufrichtig sein, wir spielen ein Abschiedskonzert und sagen Dankeschön und auf Wiedersehen. Ich bin doch nicht Howard Carpendale und sage dann jedes Jahr: Hey, ich bin doch wieder da! Das funktioniert nicht.

Will Simon jetzt direkt solo weitermachen oder doch eher eine Pause?
Ich glaub‘ er schnüffelt halt gerade so ein bisschen, legt mit dem Techno DJ Simon² auf der »Loonyland« auf und macht so Technotracks. Mit Andreas Koyama, das ist auch ein Singer-Songwriter, macht er Musik auf deutsch. Er probiert sich halt aus.

Du bist im Oktober Vater geworden, gratuliere! Wie sehr beeinflusst dich dein Sohn in deiner Musik und was bekommen wir in Zukunft von dir zu hören?
Ja, seitdem das Kind da ist, mache ich jetzt auch mehr Musik. Ich gehe jeden Tag mit ihm raus spazieren und das macht mir bewusst wie wertvoll die Zeit ist, die einem zur Verfügung steht. Die Platte ist zwar noch nicht fertig aber so wie es aussieht, wird es eher eine sehr akustische Platte, ohne Beat, mit viel Mehrstimmigkeit, viel analogen, alten Synthesizern und Bandecho. Es soll eine sehr organische, lebendige Platte werden.

Geht es jetzt wieder zurück zu Haute Areal? Da gibt es ja eine starke Verbindung.
Haute Areal ist das beste Label der Welt wenn es um die Freundlichkeit und auch die Repräsentation nach Außen angeht. Aber so weit ist es ja noch gar nicht. Erstmal muss die Platte gut sein und dieses ganze Heckmeck drumherum mit der Geldverdienerei kommt dann irgendwann. DENN AUCH HAUTE AREAL BRINGEN NICHT JOHANNES STANKOWSKI RAUS, NUR WEIL DIE MICH SO NETT FINDEN.

Aber doch so sehr, dass die »Fünf Freunde« das Haute Areal Tattoo tragen. Wie kam es dazu?
Ja, das war vor anderthalb Jahren nach dem letzten Konzert unserer Tour im Underground. Es war ausverkauft, wir waren sturzbetrunken und vertrippt! Wir waren mit Haute Areal so in Liebe. Der Tattoo-Shop liegt ja genau neben dem Underground und da kamen eben alle als totale Wracks an. Er wollte eigentlich gerade Feierabend machen, wir legten 200 € auf dem Tisch und er sagte: »Dann setzt euch eben hin.« Ich bereue es nicht! Fred, Florian Maier, Chris, der Casper Hagen und ich tragen jetzt das Tattoo – alles so Haute Areal Freaks.

Wo nimmst du deine neue Platte auf?
Es gibt da jetzt so eine neue Studiowelt. Der Dan, der Ex-Drummer von Chester und Manager von Timid Tiger, ein bunter Hund in der Kölner Szene, hat eine Studiolandschaft als Hauptmieter in Zollstock aufgezogen. Viele Produzenten und Bands haben ihre Studios und Proberäume dort. Ich teile mir den Proberaum mit Von Spar. Die haben diese analogen Synthesizern, von denen ich auch total profitiere. Timid Tiger machen momentan ihre Platte dort fertig, die Kilians und Olli Banjo auch, und was weiß ich wer noch.
Da kommen die ganze Zeit irgendwelche Leute rein. Matthias Reim war letztens da und ich dachte, wo bin ich denn hier gelandet? Oder die Bläck Fööss sind auch ständig da. Da steht eine Kaffeemaschine und ein Billiardtisch, man trifft sich und hat Spaß, labert rum, wie jeet et und so. Das ist sehr angenehm. Für mich ist es auch wichtig, dass ich nicht Zuhause mein Studio habe, sondern raus bin und nicht so schnell abgelenkt werde.

Wir wollen nun auch nicht weiter ablenken und verabschieden uns von Werle & Stankowski. Vielen Dank!


Foto: © 2009, by Andrea Erismann für GLEICH

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Kategorien: 02 // MUSIK
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NÄD MIKA präsentiert

11/07/2009 · Kommentar schreiben

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Text: Näd Mika ◊  nad@gleich-magazin.de

NADMIKA

Hier geht nicht nur um Newcomer, auch Oldcomer und Longcomer haben ihren Raum. Dies ist meine vollkommen subjektive Auswahl von Künstlern und Bands, die mir bei meinen Trips durchs Netz aufgefallen sind – garantiert nicht von der Plattenindustrie subventioniert. Zähe Stücke statt Einheitsbrei. Viel Spaß!

HARDTON

www.myspace.com/hardtondiscoqueen

Hardton

Herkunft: Venedig, Italien
Genre:
Eurodisco, Disco, Disco, Disco
Vergleich:
Jimmy Summerville, Donna Summer, Chic
Label:
keins
Release:
keine
Anhörtip:„Flawless”, „Time to jack”
Bewertung:
4 von 5

Hardton Discoqueen! Eigentlich ist damit schon alles gesagt. Hardton ist ganz neu in diesem Biz. Er kommt eigentlich aus einem komplett anderen Musikbereich und fing irgendwann an, das zu machen was ihm wirklich Spaß macht. Und das sind oldschool Chicago Disco und Eurodance.Von Acid bis 70er Clubmusik sind alle Einflüsse perfekt verwoben durch die fast durchgängig durchgesungene Kopfstimme der 150 Kilo schweren Erscheinung. Er erinnert stimmlich sehr an Jimmy Summerville, lässt aber durch seine individuelle Optik keinen Zweifel daran, dass er jemand anderes ist. Wie er mir sagte, kann man seine Tracks auch bald im Web erwerben. Gespräche mit einem Label gehen gerade in die heisse Phase. Mal sind es die penetrierenden Groove Takte, mal beissende Acid Klänge, mal purer Discopop. Er läd mit seinen glatten glamourösen Discobeats zur absoluten 70er Studio 54 Session ein. Also, stülp die goldenen Leggins über, wirf die Discokugel an und leg los.

Foto: © by Hardton

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NEW HEAVEN DIEPPE

www.myspace.com/thenewheavendieppe

nhdHerkunft: Stockholm, Schweden
Genre: Synthie-Pop, 80’s Soundtracks, Italo
Vergleich:
Air, Human League, Italo Musik
Label:
Border Music
Release:
self titled ep
Anhörtip:„Stop”, „Don’t go”
Bewertung:
3 von 5

Analoge Synthies und zarte elektronische Drums vereinen sich zu einem Gewand, das um den drahtigen Blondie Körper perfekt gepasst hätte. Die beiden Schweden der New Heaven Dieppe machen Musik, die tief und schwer verwurzelt in den 80ern manchmal leichtfüssig beschwingt, manchmal wavig abgespact daherkommt, als hätte sie es schon immer gegeben. Die sehr dezent und in nur einigen Tracks eingesetzte Stimme der Sängerin fügt sich perfekt in den angenehm zurückhaltenden Stil ein. Sie selber sagen über sich, die Musik die sie machen, sei die perfekte Umsetzung ihrer Vision von Klängen. Diese Vision in anderer Form führen sie auch in einer Fashionreihe und in Fotografien fort. Ein multiples Kunstprojekt. Es lohnt sich in jedem Fall mal auf ihrem Myspace-Profil und auch ihrer Internetseite vorbeizuschauen!

Foto: © by The Heaven Dieppe

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MIMU

www.myspace.com/mimuunz

mimuHerkunft: Graz/Wien, Österreich
Genre: Experimentelle Elektronik
Vergleich:
Klangkunst
Label:
keins
Release:
keins
Anhörtip:„The tender song”
Bewertung:
3 von 5

Mal Worte, Sätze, mal melodischer Gesang untermalt von filigranen verspielten elektronischen Geräuschen, mal ineinander verpflochtene Stimmen. Dieses Projekt ist  experimentell und orientiert sich laut Selbstbeschreibung an „digitalophilen, subkulturellen Strömung“. Sich selber lässt die Künstlerin gerne so beschreiben: “Schüchternheit und Abgebrühtheit, ein Hang zur Akribie und gleichzeitig die Tendenz, im Chaos zu surfen, Selbstkritik, Einfachheit und Klarheit. Miriam Mone ist ein Tech-Addict, Vegetarierin, erfindet neue Wörter, ist politisch und gesellschaftlich interessiert, mag Medientrash, hat ein viel zu gutes Gedächtnis und gerne eine eigene Meinung.“ Teilweise sind einige Textpassagen auf der Seite vorhanden, in denen es um diverse Verwirrungen und spirituelle Pfade geht.. Das Projekt umfasst ebenfalls Visuals, Texte, Performance und Grafiken der Künstlerin.

Foto: © by Mimu

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Kategorien: 02 // MUSIK