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GLEICH unterstützt die Kölner Nachwuchsfilmemacherinnen Marina Klauser & Pia Hellenthal: Macht mit und votet für den Film der Studentinnen der Kölner KHM!
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Kategorien: 05 // MULTIMEDIA
Mit Tag(s) versehen: gewinnen, kölner talent, life sucks, marina klauser, video, videokunst, vote
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Review: Senta Best ◊ senta@gleich-magazin.de
Griesgram„Mit dem Mut der Verzweiflung”
VÖ: 2009
Website: www.myspace.com/griesgramrockt
Ui, schon nach den ersten drei Griesgram-Sekunden ist der gute alte Herr Punkrock wieder da. Grinst mir samt Kippe und Bier ins Gesicht, als wäre er nie weg gewesen. Spätestens nachdem der rotzige Gesang einsetzt, hebe ich mitsamt der 15-Jahre-Rückwärtsmaschine ab – und fühl mich dabei noch nicht mal unwohl!
„Mit dem Mut der Verzweiflung“ hat Malte von Griesgram alle Hindernisse überwunden, an denen diese Platte fast gescheitert wäre. Und genau so hat er das gute Stück dann passender Weise gleich genannt.
An ihrem Debüt schraubten er und die beiden anderen Griesgrams jahrelang herum, so lange bis keins der Bandmitglieder mehr in der gleichen Stadt wohnte und das Projekt „Veröffentlichung“ in immer weitere Ferne rückte. Letztlich haben sie doch sich, ihre letzte Kohle und all den verzweifelten Mut noch zusammen raffen können und das Ding durchgezogen. Die Aufnahmen entstanden in diversen Proberäumen in Neuwied, Köln, Bonn, Hamburg und ziemlich wahrscheinlich war das extrem stressig und umständlich, aber sicher auch gut und genau richtig so. Denn „Mit dem Mut der Verzweiflung“ klingt sowohl textlich, als auch stimmlich und musikalisch genau so rotzig, wie eine deutsche Punkrockscheibe zu klingen hat – nur zwei bis drei Kilo abwechslungs- und ideenreicher! Und wer weiß, ob die Songs unter „normalen“ Umständen überhaupt so perfekt unperfekt klingen würden?
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass es gleich regnet und sich die alten „Ton Steine Scherben“-Platten noch in irgendeiner Kiste wiederfinden lassen … und dass der Mut der ehemals Verzweifelten auch ebenbürtig honoriert wird,. Also, auf in die Rückwärtsmaschine: www.myspace.com/griesgramrockt!
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Kategorien: 02 // MUSIK
Mit Tag(s) versehen: griesgram, klangkontrolle, musik, mut zur verzweiflung, review
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Text: Sabine Schnitzler

Auch in diesem Jahr präsentieren sich im gediegenen Ambiente des RheinTriadems über 150 handverlesene Designer und Künstler. Es darf geschlendert, beäugt, genascht und natürlich eingekauft werden, um die Wirtschaft anzukurbeln und vor allem eigene und andere Leben schöner zu gestalten. Weihnachtsgeschenke und handgemachte Alltagsgüter én masse, unter anderem von: KaWeDesign, Kookbooks, Pyg-design, 44spaces, Feuerwear, Evaw-Wave, Lieblingslied, My Floating World, Komat, Le Clochard, Keecie, Reprodukt, Alexotica, uvm.
Die neu erstandenen Accessoires und Klamotten lassen sich am Samstag dann auch direkt im „4/4-Beat-Belastungstest“ probetragen: Sascha Mikloweit, Anja Base, DJ Patty und 123Rakete kredenzen im Anschluss an das Shopping, ein elektronisches Tschingderassabumm-bumm-bumm in gewohnt lockerer Manier und laden euch ein auf’s „Hüftspeck weg!“-Tanzparkett: „Rum – Rum – Rum – Kugel – Rum – Rum – Rum – Kugel – Rum…“
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HOLY.SHIT.SHOPPING
28.11.09, 12-22 Uhr
29.11.09, 12- 20 Uhr
RheinTriadem
Konrad-Adenauer-Ufer 3
50668 Köln
Kategorien: 03 // KUNST & DESIGN
Mit Tag(s) versehen: 123rakete, 44spaces, accessoires, Alexotica, anja base, design, designmarkt, dj patty, Evaw-Wave, Feuerwear, holy.shit.shopping, KaWeDesign, KÖLN, Keecie, Komat, Kookbooks, kunst, Le Clochard, Lieblingslied, My Floating World, Pyg-design, Reprodukt, sascha mikloweit, shopping, weihnachtsmarkt
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Text & Portraitfotos: Anne Sell ◊ www.annesellphotography.com

Ich heiße Marta Bala, ich lebe in Berlin und arbeite unter dem VJ-Namen ma.beat. Von 2001 bis 2005 habe ich an der Kunstakademie Maastricht Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Interactive Media studiert. Ich bin im direkten Anschluß nach Berlin gekommen, um ein 6-monatiges Praktikum bei MTV On Air zu absolvieren. Danach habe ich zwei Jahre als Freiberuflerin bei 908video Postproduktion gearbeitet und Projekte in unterschiedlichen Bereichen realisiert. Dabei wurde mein Schwerpunkt zunehmend Musik. Nach einer Weiterbildung im Bereich Videoschnit, Animation und Sounddesign bin ich mehr und mehr in den Musikvideo- und Eventbereich umgestiegen, habe mich letztes Jahr selbstständig gemacht und die Agentur “Bala Creative Art Production” gegründet.
Seither arbeite ich von meinem eigenen Office aus und mache alles, was im Bereich Mediendesign möglich ist. Angefangen von Kreativkonzepten, Trailererstellung, Animation, kompletten DVD-Produktionen, Grafikdesign, interaktiven Installationen und natürlich VJing.
Meine Visuals entstehen immer live vor Ort, passend zur Musik. Für jedes Event setze ich mich mit der Location und dem Konzept auseinander und entwickle dazu ca. 8 bis 10 spezielle Sets. Meistens filme ich dazu zusätzlich Eindrücke, von denen ich denke, dass sie in den Kontext passen. Das Endergebnis ist bei mir also niemals vorprogrammiert.

Ich arbeite in Clubs, auf Festivals, wie z.B. dem Fusion-Festival und Fashion-Shows, zusammen mit DJs, Musikproduzenten und Musikern, realisiere komplexe Videoinstallationen und kooperiere mit anderen Agenturen, die ihren Kunden Events mit einem gewissen Multimedia-Touch bieten wollen, indem ich Raum, Ton und Bewegtbild zu einer Einheit zusammenführe. Ich sehe bei meiner Arbeit die Darstellungsformen, Bewegtbild und Musik, als gleich starke Partner an, die im gegenseitigen Wechselspiel auch gelegentlich für Provokation sorgen.
Hinter jedem Bild steckt eine Message. Ich möchte den Menschen ihre eigene Realität zeigen, vor allem eine neue Perspektive aufzeigen, die ihnen nicht vertraut ist. Erkennbar und doch nicht offensichtlich, Alltag und doch irgendwie neu und ungewöhnlich.
Im Jahr 2010 konzentriere ich mich auf VJ-Gigs außerhalb Deutschlands, vor allem Chile und Indien habe ich dazu ins Visier genommen.
ma.beats bisherige Stationen: Audiolarium/ Malzfabrik Schöneberg, VCF, Diller, Fusion Festival 2009, Luft & Liebe- Festival 2009 Funkhaus Berlin, at.tension-Festival 2009, RAW Kulturkantine, diverse Gigs mit meiner Band Braintheft, Studio Osthafen, Breipott, Sanatorium + Zur Fetten Ecke in Kooperation mit Performance-Künstlern und Tänzern, Ritter Butzke, Allianz Deutscher Designer Jahrestagung 2009, Dot Club, Arena u.a.

Musik zählt zu den wichtigsten Bereichen meines Lebens. Die Kombination mit meiner großen Leidenschaft für die Natur stellt eine perfekt harmonierende und sehr bedeutende Einheit dar. Durch meinen sowohl beruflichen als auch privaten Bezug zur elektronischen Musik möchte ich mit meiner Arbeit, die den Titel „Audiovisual Landscapes“ trägt, in mein Heimatland Polen einladen. Es entstehen magische Bilderwelten, sobald ich mich auf Entdeckungsreise in polnische Gärten und Wälder begebe. Deshalb ist es mir besonders wichtig, in meinen Arbeiten Themen aufzugreifen, die mich persönlich berühren. Das Interessante ist dabei für mich oft das Einfache, Greifbare und für jeden Zugängliche. Das komplette Material ist von mir selbst gefilmt und in Polen entstanden zwischen Anfang Mai und Mitte August 2009. Die Musik hat ein guter Freund von mir, der Sounddesigner Jan Weigel, komponiert und geremixed.
Ich möchte euch einladen mit mir auf die Reise zu gehen und mit meiner Arbeit in meine Leidenschaft, das Grüne, einzutauchen, um am Ende wieder in der Stadtwelt aufzutauchen.
Video „Audiovisual Landscapes“ ansehen
www.martabala.de
www.myspace.com/ma_beat

Fotos: © by, Anne Sell (Portraitfotos) & Marta Bala
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Kategorien: 05 // MULTIMEDIA
Text: Thomas Rodehuth
Die Handelsagentur Friendly Products öffnet vom 07.12.09 bis zum 19.12.09 den Pop-up-Store „Showroom of Love“ im Hinterhof der Bismarckstraße 37. Zwei Wochen haben hat man dort die Möglichkeit, das Unmögliche möglicherweise zu kaufen und dabei auch noch unterhalten zu werden.
Extra für das Event gefertigte Produkte und absolute Raritäten von Marken wie Stüssy, Nike SB, Cleptomanicx, Undefeated, Amos, Manhattan Portage, Lousy Livincompany und Wemoto werden zum
Kauf angeboten. Darüber hinaus haben sich viele kreative Köpfe gefunden, die einen riesigen vorweihnachtllichen Sack mit Entertainment entleeren.
Da gibt es Installationen, Anekdoten über Enstehungen und Geschichten der Labels, kostbare Schätze aus den Archiven der Schuhindustrie und, und, und.
Der Künstler Stefan Marx stellt im Zuge dieses Events seine Werke aus, entertaint und wartet zusammen mit weiteren Gastkünstlern auf euer Kommen.
Und nicht vergessen: es sind nur zwei Wochen, in denen der Pop-Up-Store für euch öffnet. Und da dieser Zeitraum auch noch mit kreativen Ergüssen lockt, wird der Hund komplett in der Pfanne verrückt. Also: anbeissen, hingehen und glücklich einen Knochen mit nach Hause schleppen.
SHOWROOM OF LOVE
Pop- up- Store
07.12.09 – 19.12.09
Mo.- Sa. 12 – 20 Uhr
Bismarckstr. 37
(Hinterhof)
50672 Köln
Website: Friendly Products
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Kategorien: 01 // FASHION
Mit Tag(s) versehen: Amos, Cleptomanicx, fashion, friendly products, KÖLN, Livincompany, Lousy, Manhattan Portage, Nike SB, pop-up-store, showroom of love, Stüssy, Undefeated
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Text: Fenke Gabriel-Schwan ◊ Fotos: Fabio Borquez
Anlässlich der Kunstmesse ART Fair 21 hat der Kölner Kunstbuchverlag daab eine überaus gelungene zweite Auflage des Cologne Catwalk in den Räumlichkeiten der Expo-Hallen inszeniert. Gezeigt wurde dem Thema enstprechend eine Auswahl internationaler junger Designer, deren Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Kunst und Mode anzusiedeln sind. Dem Aufruf auf der verlagseigenen Online-Plattform edaab zur Teilnahme an der Modenschau folgten hunderte Designer, aus denen eine kleine, aber spannende Auswahl getroffen wurde.
Die industriellen Backsteinhallen der Expo wurden für einen Abend zum Schauplatz avantgardistischer Mode, wie es sie nur selten in Köln zu sehen gibt. Der (modische) Blick in die Zukunft zeigte sich beim zweiten Cologne Catwalk durchaus zweigeteilt – Endzeitstimmung traf auf theatrale Komik, schwarzes Gummi auf transparente Seidenstoffe und skulpturaler Kuschelstrick auf hautfarbene Lederkorsette. Die Kollektionen der Designer aus Dänemark, Deutschland, England, Norwegen und den Niederlanden waren überwiegend Diplomkollektionenn und dementsprechend oft gewagte Experimente, die nicht unabdingbar tragbar sein müssen.
Die Modenschau war ein wunderbarer Blick auf eine Facette der Mode, die oft zu kurz kommt bei allen wirtschaftlichen Fragen, die sich einem Designer stellen, nämlich dass Mode auch eine Kunstform und damit Kulturform sein kann – eine Tatsache, die in Deutschland oft ins Abseits gerät. Und das sollte durchaus als Aufforderung verstanden werden, Mode nicht immer nur vermarkten zu wollen, sondern auch Freiräume zu schaffen für Experimente und Visionen. Schön zu wissen, das sich mit dem daab-verlag ein Förderer dieser Seite der Mode in Köln gefunden hat und warten wir gespannt auf dass, was da noch folgen mag.




Alle Teilnehmer und mehr Fotos findet ihr auf den Profilen der Deisgner bei edaab unter den folgenden Links:
Úna Burke (UK)
Trine Hav (DK)
Martin Barslund Hedegaard (DK)
Kim Berit Heppelmann (kimberit) (D)
Vigdis Johnsen (Hot Friture) (NO)
Andrea Kristić (NL)
Kilian Kerner (D)
Stine Ladefoged (DK)
Kristina Schäuble (DK)
Anne Skovgaard Schøler (DK)
Fotos: © by Fabio Borquez
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Kategorien: 01 // FASHION
Mit Tag(s) versehen: 2nd Cologne Catwalk, art fair 21, daab verlag, Expo-Hallen, fashion, kölner filmhaus, modenschau
Sonja // 26getroffen: in Ehrenfeld an einem Mittwoch
Beruf: Heilerziehungspflegerin
Lieblingsveedel. Ehrenfeld
Wo trifft man dich oft an? Underground
Was ist die bestes Party der Stadt? Getaddicted, Trash Pop
Diese Stadt braucht mehr? Freigeister
Köln braucht nicht? Pro Köln
Welche Musik hörst du am liebsten? Rock, Indie, Ska
Deine Talente? Quatschen.
Deine Abgründe? Quatschen… manchmal eben zuviel.
Was treibt dich an – was ist dein Motor? Das Leben!
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Kategorien: 07 // UNTERWEGS
Mit Tag(s) versehen: ehrenfeld, KÖLN, people, unterwegs