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Kategorien: 02 // MUSIK
Mit Tag(s) versehen: bla bla bla album release tour, elektronisch, italoboyz, KÖLN, leolo lozone, marc lansley, marcel janovsky, mike shannon, minimal, party, sensor club, techno, treibstoff klub
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Text: Sabine Schnitzler
07/11/09Den erhöhten Publikumsverkehr bei der kommenden Langen Nacht der Museeen hat sich das Hug Me, Heimlich Netzwerk zum zweiten Anlass genommen, um ihre ambitionierte und geschmackssichere Vision einer Gruppenausstellung verschiedener junger Illustratoren und Künstler zu realisieren. Mit oder ohne Ticket für die lange Nacht, ein unwiderstehlicher Leckerbissen für alle Kreativen und frei Assoziierten. Die Ausstellung wird umrahmt mit Erfrischungen und Unterhaltung in der Bar Baraque. Highly recommended!
KünstlerInnen: Anna Siggelkow/Christina Kleinjohan/Fabian Rasmus Quast/Hans Diernberger
kurt von bley/The Tomorrow Button/Nathalie Bothur/Paul Leo/Philip Jaan/Roland Schmitz/Sabrina Tibourtine/Silke Briel/Stefanie Schrank/von Zubinski
07/11/09
HUG ME, HEIMLICH – „Give me that one more night“
19 – 3 Uhr
Kölner Filmhaus (Haifischbecken)
Maybachstraße 111
50670 Köln
Website: www.hugme-heimlich.de
Blog: www.blog.hugme-heilich.de
Kategorien: 03 // KUNST & DESIGN
Mit Tag(s) versehen: ausstellung, design, filmhaus, haifischbecken, hug me heimlich, illustration, installation, KÖLN, kunst, lange nacht der museen, video
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Nach dem gelungenen Auftakt des Fashion-Clubbing-Hybriden „la résistance“ Mitte diesen Jahres, dürfen sich alle Indiemusik- und Modefotografieinteressierten freuen und sind an diesem Freitag offiziell aufgefordert, im Club mit der linienkonformen Farbstimmung, die Fäuste zum Wiederstand gegen die Einfalt der Partyszene und Stillosigkeit der Partycrowd in die Luft zu recken.
Gute Revoltentunes von Caulfield, Damned Dan und Fuschl Dynamite! gemeinsam mit Modefotografien junger Kölner Designer von Oliver Klobes – viva la revolution…
30/10/209
la résitance
ab 22 Uhr
Red Cat Lounge
Luxemburger Str. 60
50674 Köln
Website: la résitance
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Kategorien: 01 // FASHION · 02 // MUSIK
Mit Tag(s) versehen: caulfield, damned dan, fashion, fulschl dynamite!, KÖLN, la résistance, oliver klobes, party, red cat lounge
Review: Senta Best ◊ senta@gleich-magazin.de
Shareholder Tom„Emotional Value”
Soulplex R/Groove Attack
VÖ: 02.10.09
www.myspace.com/shareholdertom
Zugegeben, ich bin nicht gerade der hochkarätigste Spezialist in Sachen funky Beats, Reggae und Hip Hop. Aber Toleranz muss ja erstmal bewiesen werden, Kölner Künstler gehören gefördert und überhaupt…
Also versuche ich mich im Rahmen meiner begrenzten Möglichkeiten am Debüt von Shareholder Tom. Und bin erschreckender Weise einigermaßen begeistert. Hinter dem Bandnamen verbirgt sich der Kölner Produzent Thomas Berghaus. Dieser hat sich, so klingt es jedenfalls, eben mal lockerflockige Songs aus der Hüfte geschneidert, ein paar Leute vors Mikrofon gestellt und heraus kam: ein wunderbares und abwechslungsreiches Album mit dem Namen „Emotional Value“. Bei einem schüchternen Blick ins Booklet fällt auf, dass Berghaus nicht nur Produzent ist, sondern auch so gut wie jedes Instrument spielt, welches auf „Emotional Value“ zu hören ist. Wie gemein ist das denn? Unsereins kann grade mal die Play-Taste bedienen und andernorts spielt man multiinstrumental die Tonleiter fließend hoch und runter. Das ist mehr als eine Frechheit. Trotzdem: „Danke für die Songs!“
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Kategorien: 02 // MUSIK
Mit Tag(s) versehen: emotional value, groove attack, KÖLN, klangkontrolle, musik, review, shareholder tom, soulplex r
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Review: Senta Best ◊ senta@gleich-magazin.de

„Six”
Temporary/Cargo Records
VÖ: 09.10.2009
Sind Wutausbrüche, Prügeleien oder gar Tränen nötig, wenn man einer Band an den Kopf wirft, dass sie sich in all den Jahren überhaupt nicht verändert hat? Kommt wohl drauf an. Bei den Düstermännern von The Black Heart Procession wären Beschwerden dieser Art völlig unangebracht. Die Männer aus Kalifornien scheißen völlig zu Recht auf Trends wie den der 80er Jahre, schrille New-Wave-Elektro-Einflüsse oder nervige Hippie-Experimente. Dies ist wohl auch der Grund dafür, dass die Band seit 12 Jahren schon, in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen, wunderbare und völlig besondere Platten veröffentlichen, die leider (oder auch glücklicherweise?) keine Sau kennt.
Der verträumt-schaurige Sound, der zwischen verspielten Klavier-, sanften Geigen- und rockigen Gitarrenklängen pendelt, diese gekonnt miteinander verbindet und dabei trotzdem in jeder Hinsicht düster und schleppend bleibt, ist unverkennbar – und schleicht sich unauffällig-langsam in die Herzen der Hörer. Die besondere Stimmung kommt nicht nur durch verträumte Instrumentenparts, sondern vor allem durch den dunklen zweistimmigen, teils verzerrten Gesang zustande.
Einflüsse von Bands wie Three Mile Pilot oder The Album Leaf sind nicht weg zu diskutieren. Das bleibt wohl nicht aus, wo doch in allen Bands hin und wieder diverse Mitglieder hin- und her getauscht wurden. Auch Vergleiche zu Nick Cave werden immer wieder laut. Berechtigterweise. Dass im Zusammenhang mit The Black Heart Procession öfters mal der Name Calexico fällt, ist jedoch irgendwie unpassend, Calexico ohne Bläser, hä? Nachvollziehbar wird das Ganze erst, wenn man bedenkt, dass Vergleiche im Bereich „Wüstenrock“ – oder wie auch immer man diesen Sound nennen will – eben extrem schwierig sind. Und wenn eine Band eine solche Einzigartigkeit für sich beansprucht, muss sie eben mit den „Folgen“ klarkommen. Wutausbruch = extrem unangebracht.
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Kategorien: 02 // MUSIK
Mit Tag(s) versehen: album, klangkontrolle, musik, plattenkritik, release, review, six, the black heart procession
Andreas // 30getroffen: im Agnesviertel an einem Mittwoch
Beruf: UPS Driver
Lieblingsveedel. Ehrenstraße
Wo trifft man dich oft an? Underground, Artheater, Hotel Lux
Was ist die beste Party der Stadt? Karneval
Diese Stadt braucht mehr? Graffiti
Köln braucht nicht? Arrogante Shopping-Victims
Welche Musik hörst du am liebsten? Gute
Deine Talente? Man vertraut mir.
Deine Abgründe? Ich kann die Klappe nicht halten.
Was treibt dich an – Was ist dein Motor? Weiß nicht, aber läuft wie geschmiert.
Kontaktkultur. Reden, Reden, Reden.
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Kategorien: 07 // UNTERWEGS
Mit Tag(s) versehen: agnesviertel, KÖLN, people, unterwegs
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Wenn Mode eine Kunstwelt ist, in der wir leben, dann dürfte sich dieser Laden als »Louvre in Köln« bezeichnen. Mit dem Untertitel »Mode zur Zeit« ist GOLD ein Vorreiter jener Stores, der für Männlein und Weiblein exklusive Marken bereithält.
Während ER sich hier an Teilen von Wood Wood, RAF by Raf Simons, Stephan Schneider, Surface to air oder Henrik Vibskov erfreuen kann, findet SIE schnell das Richtige unter ausgesuchten Kreationen von Christian Wijnants, Vanessa Bruno, Reality Studio, Stephan Schneider und ACNE. Zum größten Teil also Marken, die wir sonst in Köln lange suchen müssten. Menschen, die den Unterschied zwischen Design und Nichtdesign kennen, werden sich bei diesem Angebot an Namen zuhause fühlen. Auch anspruchsvolle literarische Ergüsse zu Themen wie Grafikdesign, Architektur, Musik und natürlich Mode sind hier zu erwerben. Da kommen Liebhaber für hübsch Bedrucktes und Gebundenes in den vollen Genuss der Einkaufslaune.

Die überschaubare Verkaufsfläche von GOLD präsentiert sich im schlichten, reduzierten Design – da fallen einem die tollen Klamotten noch mehr ins Auge. Was man hier kauft ist nicht nur schick, schön und stylisch, sondern auch erschwinglich. Jeder, der modeinteressiert ist, kann auch für kleines Geld etwas Tolles finden. Die Inhaberin Silke Bücker hat eine sehr persönliche und trotzdem breitgefächerte Auswahl an Produkten getroffen, die es einem erleichtern soll, den modischen Horizont zu erweitern. Hier wird Geschmack verkauft.
Für GLEICH hat Fotografin Tanja Evers, deren Schwerpunkte im People- und Lifestylebereich liegen, unsere Models Esther, Irene und Phillip GOLD-like abgelichtet. Wir danken allen Mitwirkenden für ihr großartiges Engagement und der Orangerie für die zur Verfügung gestellte Location.
GOLD
ANTWERPENERSTR. 13, BELGISCHES VIERTEL
TELEFON +49 (0)221 991 05 26
MO – FR 10 – 20 UHR + SA 11 – 19 UHR
WWW.MODE-ZUR-ZEIT.DE

FOTOS & ORGANISATION: TANJA EVERS, WWW.TANJAEVERS.DE
ASSISTENZ: SONJA DRÄGER, PAUL SCHÖPFER, THOMAS RODEHUTH
MAKE-UP: KRISSI VAN DER VIVEN, WWW.NINA-KLEIN.COM
STYLING: NATALIA WITSCHKE, WWW.NINA-KLEIN.COM
UND CHRIS GEILHAUSEN, WWW.GEILHAUSEN-STYLING.DE
MODELLE: IRENE (AGENTUR NO TOYS), PHILLIP UND ESTHER
LOCATION: ORANGERIE THEATER, WWW.ORANGERIE-THEATER.DE
TEXT: THOMAS RODEHUTH
Fotos: © 2009, by Tanja Evers für GLEICH
Kategorien: 01 // FASHION · EN VOGUE³
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Text: Sabine Schnitzler
Die CONTAIN GALLERY auf der Aachener Straße zeigt eigenwilligen Kreationen junger internationaler Designer, die sich mit ihren Produkten in dem Spannungsfeld Urbanität und Utopie bewegen.

Frank Plant: "Something for everyone" // Foto: © 2009, by www.containgallery.com
In der verstofflichten Auseinandersetzung mit dem sinnbildlichen Dogma „Eine andere Welt ist möglich“, verführt die Ausstellung zum freien Antizipieren und fordert unweigerlich dazu auf, die eigene (eingestaubte) Utopie-Gedankenmachine (mal wieder) anzuschmeissen.
CONTAIN GALLERY
Aachener Straße 29
50672 Köln
Di bis Fr 13 – 19 Uhr
Sa 11 – 18 Uhr
www.containgallery.com

Kategorien: 03 // KUNST & DESIGN
Mit Tag(s) versehen: aachener straße, ausstellung, contain gallery, exhibition, galerie, gallery, KÖLN, kunst, utopia now!, utopie jetzt!